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Regionalität fördern

Öko-Modellregion: In Bad Aibling passiert zu wenig

Kartoffeln, Äpfel und Co. aus der Region. Hiesige Lebensmittel weiter fördern: das ist das Ziel der Öko-Modellregion, dessen Mitarbeiter Kommunen dabei unterstützen, dieses Ziel voranzubringen.
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Kartoffeln, Äpfel und Co. aus der Region. Hiesige Lebensmittel weiter fördern: das ist das Ziel der Öko-Modellregion, dessen Mitarbeiter Kommunen dabei unterstützen, dieses Ziel voranzubringen.

Ökologie, Regionalität sowie Nachhaltigkeit voranbringen: Das soll das Team der Öko-Modellregion leisten. Dem Hauptausschuss ist bislang zu wenig passiert. Er fordert nun, konkrete Ideen für Bad Aibling vorzustellen.

Bad Aibling – Ökologie, Regionalität sowie Nachhaltigkeit voranbringen – und die einzelnen Gemeinden hinsichtlich dessen unterstützen: Das ist das Ziel der „Öko-Modellregion Hochries – Kampenwand – Wendelstein“. Das geht in Form von speziellen Wochenmärkten, Dorfläden oder beispielsweise Erlebnistagen.

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Seit zwei Jahren ist auch die Stadt Bad Aibling dabei – wie weitere sieben Gemeinden wie Aschau, Bad Feilnbach, Frasdorf, Raubling, Rohrdorf und Samerberg. Jetzt wurde im Hauptausschuss beraten, ob man weiterhin Teil des Projektes sein und eben auch weiterhin unterstützt werden möchte. Einstimmig hat sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung dazu entschlossen. Allerdings wurde im Vorfeld der Abstimmung auch Kritik geübt.

„Bisher ist nichts passiert“

„Bad Aibling soll ja seitens der Modellregion unterstützt werden. Aber bisher ist da nichts passiert“, sagte Erwin Kühnel (CSU). Der Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) erklärte daraufhin, dass es ein Treffen zwischen den Mitarbeitern der Modellregion sowie zwischen Alexandra Birklein vom Stadtmarketing gebeben haben soll. „Bei einem Treffen kann man ja nicht von Unterstützung sprechen“, machte Kühnel seinem Ärger Luft.

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Markus Stigloher (CSU) erklärte: „Ich bin dagegen, dass wir weitermachen.“ Natürlich sei es richtig, das Regionale zu unterstützen, „aber der Bedarf gehe an Bad Aibling vorbei, schließlich sei man ja schon Fairtrade-Stadt. „Für uns passt es nicht, die 5000 Euro jährlich könnte man woanders investieren“, erklärte Stigloher.

Projekt soll richtig vorgestellt werden

Katharina Dietel (Grüne) schlug vor, dass das Projekt „richtig vorgestellt wird“. Anita Fuchs (Grüne) sagte daraufhin, „dass man kein so negatives Urteil fällen sollte“. „Es gibt ja eine Hol- und Bringschuld. Wir müssen klarmachen, was wir wollen.“ Rathauschef Stephan Schlier (CSU) sagte daraufhin, dass „wir uns bei der Zielsetzung, Regionales zu fördern einig sei“. Das zeige ja auch der Genussmarkt bei dem Regionalität groß geschrieben werde.

5000 Euro pro Jahr

Rudolf Gebhart (ÜWG) und Michael Krimplstötter (CSU) waren sich einig, dass die Modellregion-Mitarbeiter dem Gremium erklären sollen, was man konkret für Bad Aibling tun könne. Kühnel: „Nur telefonieren reicht da nicht.“

Letztlich stimmte das Gremium einer Fortführung samt Finanzierung zu. Die Kosten belaufen sich auf 5000 Euro pro Jahr (bis Ende 2024).

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