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Rund 10.000 Besucher

Riesenansturm auf US-Cars und Bikes in Kolbermoor: Darum haben auch Kids profitiert

Oldtimer soweit das Auge reichte.
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Oldtimer soweit das Auge reichte.

Der Besucherandrang toppte alle Erwartungen: Rund 10000 Teilnehmer und Gäste ließen sich das große US-Car- und Bikertreffen auf dem Stettner-Gelände in Kolbermoor nicht entgehen. Guter Zweck inklusive.

Kolbermoor – Mit rund 3500 Besuchern pro Tag hatte Veranstalter Franz Stettner junior gerechnet, letztlich wurden es gut 5000, die jeweils im Verlauf des Samstags als auch des Sonntags zum großen US-Car- und Biker-Treffen „Moor meets America“ auf das Gelände der Firma Stettner an der Rosenheimer Straße in Kolbermoor kamen.

Die Begeisterung war groß.

„Die Leute sind nur so reingeströmt. Im Durchlauf waren es das Wochenende über wohl an die 10 000“, zeigt sich Stettner überwältigt von dem Andrang. Ob aus Eggenfelden oder Kitzbühel, aus Garmisch-Partenkirchen, Osnabrück oder aus dem Ahrtal, Teilnehmer und Besucher scheuten die zum Teil weite Anreise zu dem Treffen nicht.

Spenden für Kinder anstelle von Eintritt

Der Eintritt zu dem zweitägigen Treffen, das auch mit einer Reihe von musikalischen Highlights aufwartete war dabei frei. Stattdessen wurden Spenden zugunsten der Kinderklinik in Aschau im Chiemgau erbeten.

Auch ein edles Motorrad durfte nicht fehlen.

„Wir wollen damit etwas Gutes tun“

Wie hoch die Summe war, die dabei zustande kam, stand am Montag noch nicht fest, aber wichtig ist der Benefizgedanke Stettner und seinen Kameraden allemal: „Wir sind eine Gruppe von 75 Männern und Frauen, die einfach Spaß am Motorradfahren und an alten US-Autos haben. Damit wollen wir aber auch etwas Gutes tun. Und wem könnte man besser helfen als Kindern, die vom Schicksal benachteiligt sind.“

Echte Raritäten waren beim US-Car-und Biker-Treffen „Moor meets America“ in Kolbermoor zu bewundern.

Mit Harleys zur Kontaktaufnahme

Zur Vorab-Kontaktaufnahme mit den Mädchen und Buben des „Kind im Zentrum Chiemgau“ (KIZ), ehemals Behandlungszentrum (BZ) Aschau, war vor Kurzem bereits ein gutes Dutzend Motorradfahrer auf Harleys und in US-Straßenkreuzern im Hof der Klinik zu Gast – zur Begeisterung der jungen Patienten.

Auf gleichermaßen riesiges Interesse stießen die bunten Pick-up-Trucks, Harley, Ford Mustangs und zahlreiche Raritäten mit zwei, vier und mehr Rädern nun bei den Besuchern in Kolbermoor – ebenso wie das „etwas andere Musikprogramm“, für das alle Beteiligten ohne Gage auftraten.

Hommage an tapfere Kinder

So auch die Band von Dr. Bronek Boszczyk, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in Aschau. Er und zwei weitere Kollegen arbeiten in Aschau, einer in Irland, zwei weitere sind Vollzeit-Musiker. Sie nennen sich „Bent not Broken“ (Verbogen aber nicht gebrochen), als Hommage an die Kinder, die in Aschau behandelt werden.

„Sie sind oft gezeichnet von mehreren Operationen und Behandlungen, tragen dies aber mit beispielhafter Lebensfreude und Tapferkeit. Ihnen widmen wir unseren Auftritt“, so die Chirurgen und Musiker, die speziell für diesen Auftritt zusammenkommen. Sonst spielen sie in verschiedenen Bands.

Dudelsackspieler in voller Montur

Musiker mit Dudelsäcken sorgten beim Biker-Treffen für ein besonderes Flair.

Bejubelt wurden am Sonntag vor allem auch die Dudelsackspieler „Claymore Pipes and Drums“ aus München, die in voller Montur einmarschierten, sowie die Schlagzeuger und Trommler von „Hostix – Marching Band“ aus Grafing.

Zudem stellten Vertreter der Starbulls und der Rebels aus Rosenheim ihre Sportarten Eishockey und American Football vor.

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