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Keine PV-Anlage auf Tuntenhauser Areal

Entscheidung gefallen: Das passiert nun mit dem Randbereich des „Oberrainer Feldes“

Der südöstliche Bereich des „Oberrainer Feldes“ soll als Ausgleichsfläche für die Erweiterung des Gewerbegebietes genutzt werden.
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Der südöstliche Bereich des „Oberrainer Feldes“: Nun wurde entschieden, wie es mit dem Areal weiter geht.

Die Entscheidung über die Beplanung des südöstlichen Bereichs des „Oberrainer Feld“ ist gefallen: Zuvor hatte es massive Bedenken gegeben, was die Zukunft der Liegenschaft anbelangt.

Tuntenhausen – Schon in der nichtöffentlichen Sitzung im August wurde dem Gemeinderat der Planungsstand mitgeteilt. Im südöstlichen Teil des Planungsgebietes war zuletzt eine Fläche für eine Fotovoltaikanlage geplant. „Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die vorgesehene Fläche für den wirtschaftlichen Betrieb einer PV-Anlage zu klein ist“, erklärte Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG). Die Planungsverband München brachte als Alternative eine Ausgleichsfläche ins Gespräch. Das Areal könne so aufgewertet werden, dass man für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes keine weiteren Ausgleichsflächen benötige.

Auch die Alternativvarianten kamen noch einmal zur Sprache: eine Agri-PV-Anlage oder extensive landwirtschaftliche Nutzung oder eine Lagerfläche für Maschinen. Alle wurden aber verworfen. Auch die Tuntenhausener Gemeindeverwaltung plädierte für die Ausgleichsflächen, da die Gemeinde sich dadurch nicht nur eine zusätzliche Flächenversiegelung und damit die Belastung des Öko-Kontos erspare, sondern auch den Erwerb einer anderen Ausgleichsfläche.

+++ Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier +++

Andreas Gigglinger (CSU/FWG) fragte nach, was auf einer Ausgleichsfläche angebaut würde? Weigl: „Seggen- oder binsenreiche Feucht- und Nasswiesen.“ Johannes Lechner (CSU/FWG) wollte den Streifen bis zur Gasleitung dem Gewerbegebiet zuschlagen. Bürgermeister Weigl sagte eine Prüfung zu.

Für eine gute Sache hielt Martin Lurz (WG Hohenthann) den Vorschlag. Anton Messerer (FWG Beyharting) machte den Vorschlag, eine Teilfläche für Parkplätze zu nutzen. Auch diesen Vorschlag will der Bürgermeister prüfen lassen. Josef Bodmaier (WG Hohenthann) hatte massive Bedenken, dass die Fläche der Landwirtschaft entzogen wird. Auch Johannes Lechner plädierte für eine Nutzung als reine Wiese. Auch das wird von der Verwaltung geprüft.

Einstimmig beschloss der Tuntenhausener Gemeinderat, den südöstlichen Teil des Bebauungsplangebietes „Oberrainer Feld Süd“ mit einer Fläche von etwa 16.500 Quadratmetern als Ausgleichsfläche zu planen.

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