Über zwei Jahre Knast für Vergewaltiger

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Bruckmühl - Erst hatte er eine Beziehung zur Mutter, dann zu deren Tochter. Dabei kam es auch zu einem Vorfall, für den ein 51-Jähriger nun ins Gefängnis muss.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Dienstag berichtet, ist der Mann aus dem westlichen Landkreis wegen Vergewaltigung in einem „besonders schweren Fall“ zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass der Lackierer Ende November 2010 eine damals 18-jährige Frau vergewaltigt habe.

Der Angeklagte, der von Ende der 90er-Jahre bis 2009 in einer Beziehung mit der Mutter des Opfers stand, gab an, dass sich das Verhältnis zwischen ihm und der Tochter ab 2010 in eine Liebesbeziehung gewandelt und sie wiederholt im gegenseitigen Einverständnis Intimverkehr gehabt hätten. Das bestritt die junge Frau vehement.

Obwohl die Staatsanwältin das Geständnis sowie die nicht genau geklärten Umstände vor und nach der Tat zugunsten des Angeklagten wertete, forderte sie zweieinhalb Jahre Gefängnis. Die Verteidigung plädierte auf 18 Monate, die angesichts mangels Vorstrafen zur Bewährung auszusetzen seien. Dieser Forderung schloss sich das Gericht nicht. Wenn das Berufungsgericht nun nicht anders entscheidet, muss der Mann die volle Strafe absitzen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de bzw. in der OVB Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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