30.000 Euro Unfallschaden am Wochenende

Rosenheim - Insgesamt fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende mit einem geschätzten Sachschaden von 30.000 Euro. Zudem wurden drei Personen leicht verletzt.

Drei der Unfälle ereigneten sich bereits am Freitag auf der A8 Richtung Salzburg, bei einem dieser Unfälle wurden drei Personen leicht verletzt.

Als sich am Nachmittag kurz vor dem Inntaldreieck der Verkehr kurzzeitig staute, musste der 78-jährige Fahrer eines Mazda aus Nordrhein-Westafeln abbremsen. Dies erkannte ein 39-jähriger Münchener offenbar zu spät, und fuhr mit seinem VW Bus auf den Pkw des 78-Jährigen auf. Dabei wurde die 70-jährige Ehefrau des Mazda-Fahrers sowie zwei Insassen des VW Busses leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Ebenfalls noch am Freitagnachmittag misslang einer Autofahrerin am Beginn der Gefällstrecke des Irschenbergs der Fahrstreifenwechsel nach rechts. Die 18-jährige Fahrerin übersah einen rechts von ihr fahrenden Pkw, es kam zur seitlichen Kollision der Fahrzeuge, verletzt wurde niemand.

Am frühen Freitagabend kam es an der Anschlussstelle Rohrdorf zu einem Auffahrunfall, hier entstand ebenfalls lediglich Sachschaden.

Zwei weitere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Samstagvormittag auf der A 8. Ein 28-jähriger Fahrer eines Lkw kam Richtung München kurz vor der Anschlussstelle Achenmühle nach rechts von der Fahrbahn ab, und fuhr in die Leitplanke. Abgesehen von Schäden an Lkw und Leitplanke verlief der Unfall glimpflich.

Offenbar Alkohol im Spiel war bei einem Verkehrsunfall mit einem Wohnmobil, der sich am späten Samstagvormittag auf der A8 Richtung Salzburg zwischen der Anschlussstelle Bad Aibling und dem Inntaldreieck ereignete.

Darüber hinaus war für den Unfall ursächlich ein unachtsamer Wechsel vom mittleren auf den linken Fahrstreifen der 62-jährigen Wohnmobilfahrerin. Ein links fahrender, aufmerksamer Ford Fiesta-Fahrer konnte gerade noch ausweichen, und so einen Zusammenstoß mit dem Wohnmobil verhindern. Die Wohnmobilfahrerin steuerte ruckartig nach rechts, geriet dadurch ins Schleudern, und prallte in die Mittelleitplanke.

Wohnmobil und Leitplanke wurden dabei erheblich beschädigt. Der Zeuge hielt mit seinem Ford nach dem von ihm beobachteten Unfall auf dem Seitenstreifen, die 62-jährige hielt mit ihrem Wohnmobil vor dem Pkw des Ford-Fahrers. Als der Unfallzeuge aus seinem Pkw ausstieg, um sich zur Wohnmobilfahrerin zu begeben, setzte diese unvermittelt ihre Fahrt Richtung Salzburg fort.

Am Unfallort konnte von der Streife das verloren gegangene vordere Kennzeichen des Wohnmobils aufgefunden werden. Wie sich herausstellte, fuhr die 62-Jährige aus dem Raum München unbeirrt weiter auf einen Campingplatz am Chiemsee. Dort konnte sie nach einiger Zeit von einer weiteren Streife festgestellt werden, wobei zunächst abgestritten wurde, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Bei der 62-jährigen konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden, der Alkoholtest ergab einen Wert von rund ein Promille. Es wurden zwei Blutentnahmen angeordnet, der Führerschein wurde sichergestellt. Die Dame muss mit einer empfindlichen Geldstrafe, sowie einem längeren Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Der geschätzte Gesamtschaden aller geschilderten Verkehrsunfälle beläuft sich auf 30.000 Euro.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Barth

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser