39-jähriger Altöttinger muss nach Stadelheim

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Das Foto zeigt einen Teil der Beute aus dem Apothekeneinbruch.

Altötting - Da der 39-jährige Altöttinger zum wiederholten Male die gleiche Vorgehensweise bei seinen Einbrüchen anwandte, darf er jetzt die JVA Stadelheim sein neues Zuhause nennen.

Mit „Perseveranz“ umschreibt die Kriminologie das Phänomen, dass Straftäter an einem bestimmten Deliktbereich, sowie an einer eingeübten Vorgehensweise bei der Tatausführung (modus operandi) festhalten. Dieses kriminelle „Gelernt ist gelernt!“ brachte nun einem einschlägig vorbestraften, 39-jährigen Altöttinger einen dauerhaften Aufenthaltsort hinter den Mauern der JVA München-Stadelheim ein.

Im März 2010 aus längerer Strafhaft entlassen, war der Arbeitslose ab April delikts- und tathandlungstreu in 10 Fällen in Büroräume und Arztpraxen im Altöttinger Stadtgebiet eingebrochen. Am Tatort war er auf der Suche nach Wertsachen und Arzneimitteln, die er zur Befriedigung seiner sich steigernden Medikamentenabhängigkeit benötigte. Letztendlich konnte er am 28.09.10 gegen 01:30 Uhr von Beamten der Zivilen Einsatzgruppe (ZEG) nach einem weiteren Einbruch festgenommen werden. Die Durchsuchung seiner Wohnung förderte eine Reisetasche mit Medikamenten (Schmerzmittel) zu Tage, die er am Wochenende vor der Festnahme in einer aufgebrochenen Apotheke erbeutet hatte.

Aufgrund der Feststellungen der Ermittler der Polizeiinspektion Altötting, erließ der zuständige Richter am Amtsgericht Mühldorf Haftbefehl, der durch Aufnahme in die Krankenabteilung der JVA München-Stadelheim vollzogen wurde.

Polizeiinspektion Altötting

Quelle: innsalzach24.de

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