Auto und Geld auf A93 eingezogen

Bezahlten Schleuser in JVA Traunstein eingeliefert

Rosenheim / A93 – Am Sonntag (7. Januar) hat die Bundespolizei einen mutmaßlichen Schleuser auf der Inntalautobahn festgenommen. Im Wagen des Nigerianers befanden sich drei Landsleute. Außer dem Fahrzeugführer konnte sich keiner der Insassen ausweisen.

Offenkundig handelte es sich bei der Fahrt der Männer von Italien nach Deutschland um eine bezahlte Schleusung. Bei der Kontrolle auf Höhe Kiefersfelden wies sich der Fahrer mit einem nigerianischen Reisepass und einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung aus. Seine Begleiter hatten keine Papiere dabei. 

Eigenen Angaben zufolge stammen sie ursprünglich ebenfalls aus Nigeria. Nach ersten Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei verlangte der mutmaßliche Schleuser mehrere hundert Euro für die organisierte Mitfahrt von Italien nach Deutschland. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden das Auto des 39-Jährigen und das von ihm mitgeführte Bargeld in Höhe von über 700 Euro eingezogen. 

Mitfahrer nach Österreich zurrückgewiesen

Die Heimfahrt nach Brandenburg, wo der Nigerianer gemeldet ist, wurde nicht gestattet. Das Rosenheimer Amtsgericht entschied, ihn in Untersuchungshaft zu nehmen. Er wurde am Montag in die Justizvollzugsanstalt in Traunstein eingeliefert. Seine Mitfahrer, 22, 26 und 30 Jahre alt, mussten das Land wieder verlassen. Sie bekundeten bei der grenzpolizeilichen Befragung kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland. Daher wurden sie nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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