Afghane schleust fünf Landsleute

Oberaudorf / Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der Autobahn zwischen Kufstein und dem Inntaldreieck die Einschleusung von fünf afghanischen Staatsangehörigen unterbunden.

Die fünf Personen, darunter ein vierjähriges Kind, hatten weder Pässe noch Visa für Deutschland dabei. Ihr Fahrer, ein 20-jähriger Landsmann, konnte sich bei der Kontrolle mit einem italienischen Flüchtlingspass ausweisen. Die Reise fand allerdings auch für ihn an der Anschlussstelle Oberaudorf ein Ende.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten die unerlaubt Eingereisten aus dem Gewahrsam entlassen und an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Der mutmaßliche Schleuser hingegen musste in einer Zelle der Bundespolizei übernachten. Am Montagmorgen führten ihn die Beamten in Rosenheim dem Haftrichter vor. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Inzwischen wurde der Afghane in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert. Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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