Afghanen über Griechenland eingeschleust

Rosenheim/Großkarolinenfeld - Erneut einen Volltreffer landeten Rosenheimer Schleierfahnder: Im Zug nach München deckten sie die Einschleusung einer afghanischen Familie auf.

Am Donnerstag, 12. Mai, haben Rosenheimer Schleierfahnder im Zug von Kufstein nach München eine afghanische Familie in Gewahrsam genommen. Laut Bundespolizei wurden die Afghanin und ihre zwei Kinder offenbar über Griechenland nach Deutschland geschleust.

Bei der Kontrolle auf Höhe Großkarolinenfeld wies die 29-Jährige sich und ihre 3- und 6-jährigen Kinder mit bulgarischen Ausweisen aus. Den Fahndern entging nicht, dass es sich bei den vorgelegten Papieren um Fälschungen handelte. Die Personen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen.

Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge erhielt die afghanische Staatsangehörige die falschen Dokumente von einem Schleuser. Dieser habe nach ihren Angaben auch ihre Reise über Griechenland organisiert. Die Bundespolizisten zeigten die Mutter wegen unerlaubter Einreise an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die Familie der Obhut einer Münchener Flüchtlingseinrichtung anvertraut werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schleusung dauern an.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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