Afghanin und Somalier illegal eingereist

Rosenheim - Die Bundespolizei konnte ein illegal eingereistes Pärchen mit Kind aus dem Verkehr ziehen. Ihre Papiere waren glatte Fälschungen.

Eine Afghanin und ein Somalier sind am Donnerstag (15.Dezember) im Fernzug von Verona nach München mit falschen Papieren nach Deutschland gereist. Die Rosenheimer Schleierfahnder ließen sich von den Fälschungen nicht täuschen. Auf Höhe Raubling unterzogen Zivilfahnder im Nachtzug mehrere Personen einer Kontrolle. Dem „geschulten Auge“ der Beamten entging nicht, dass die Pässe eines jungen Mannes und einer Frau glatte Fälschungen waren.

Es handelte sich nach eigenen Angaben um einen 21-Jährigen aus Somalia sowie eine 27-Jährige aus Afghanistan, die mit ihrer Tochter im Alter von zwei Jahren unterwegs war. Die afghanische und der somalische Staatsangehörige wurden noch im Zug vorläufig festgenommen. Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise hat die Bundespolizei in Rosenheim die Ermittlungen aufgenommen. Wer den beiden die falschen Dokumente beschafft hatte, ist bislang unklar. Der Afrikaner erklärte gegenüber den Bundespolizisten, dass die Fälschung und seine Reise zusammen mehrere tausend Dollar gekostet hätten.

Alle drei Personen konnten einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München zugeleitet werden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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