Polizei Bad Aibling ermittelt

Gefährliche Betrugsmasche und eine ehrliche Finderin

Bad Aibling - Ein junger Mann aus Marktschellenberg erhält irritierende E-Mails, als er sein Motorrad im Internet verkaufen möchte. Und eine junge Frau lässt sich nicht von Geld beeindrucken.

Ein 26-Jähriger aus Marktschellenberg wollte über das Internet ein Motorrad verkaufen. Daraufhin bekam er mehrere fingierte E-Mails, zum Teil in sehr schlechtem Deutsch. Darin wurde er zum Überweisen einer Gebühr aufgefordert, um den Kaufpreis zu erhalten.

Später schaltete sich angeblich noch Interpol ein, die den Verkäufer aufforderte, die Gebühr zu bezahlen, da er ansonsten verhaftet wird. Dies soll die potentiellen Geschädigten einschüchtern, um die Geldüberweisung an die Betrüger zu tätigen.

Daraufhin erstattete der Geschädigte Anzeige bei der Polizei. Möglicherweise haben noch weitere Personen solche Anfragen der bislang unbekannten Täter erhalten. Diesbezüglich kann Anzeige bei jeder Polizeiinspektion erstattet werden.

Hohen Geldbetrag gefunden

Aber es gibt auch noch ehrlichen Menschen. Eine 18-jährige Bruckmühlerin fand in Rosenheim einen größeren Geldbetrag und gab ihn bei der Polizeiinspektion Bad Aibling ab. Der Verlierer fragte zuerst bei der Polizeiinspektion Rosenheim nach, die ihn dann an die Polizeiinspektion Bad Aibling verwies.

Dort konnte aufgrund von genannten Details, die nur der rechtmäßige Verlierer wissen konnte, sichergestellt werden, dass der Anrufer der Eigentümer des Geldes war. Dieser hatte den Verlust zwar kurze Zeit später selbst bemerkt, aber das Geld war zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Finderin zur Polizei nach Bad Aibling unterwegs. Ehrlichkeit zahlt sich sprichwörtlich aus. Der Besitzer wird der Bruckmühlerin einen Finderlohn zukommen lassen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Bad Aibling

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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