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Schild auf Gleise geworfen - Notbremsung

Bad Aibling - Das hätte böse ausgehen können. Ein Unbekannter hatte ein Schild auf die Bahnstrecke geworfen. Der Zug legte deswegen eine Notbremsung hin.

Die rund 60 Reisenden, die am Sonntag, 15. Dezember, mit dem Zug von Rosenheim nach Holzkirchen unterwegs waren, sind noch mal mit dem Schrecken davongekommen. Ein auf die Gleise geworfenes Verkehrsschild hatte sich unter dem Zug verkeilt und eine Zwangsbremsung hervorgerufen. Verletzt wurde niemand. Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Gegen 19.10 Uhr überfuhr der Zug der Bayerischen Oberlandbahn auf Höhe Bad Aibling ein Hinweisschild, das durch bisher unbekannte Täter auf die Gleise gelegt worden war. Das Schild verkeilte sich unter der Magnetschienenbremse und brachte den Zug abrupt zum Stehen. Erst ein herbeigerufener Techniker konnte das Schild entfernen und so die Weiterfahrt des Meridians ermöglichen. Insgesamt kam es durch den Vorfall zu Verspätungen von rund einer Stunde sowie zwei Teilausfällen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen die unbekannten Täter aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge stammt das Hinweisschild aus den Grünanlagen am Kurpark. Hinweise zur Aufklärung der Straftat nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/8026-2102 entgegen.

Pressemeldung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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