Weniger Straftaten in Bad Aibling

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Bad Aibling - Die Polizeiinspektion Bad Aibling konnte für das Jahr 2010 eine positive Bilanz ziehen. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Straftaten leicht zurück.

Am Donnerstag, 14. April hatte der Leiter der Polizeiinspektion Bad Aibling Markus Reiter und sein Stellvertreter Thomas Adami die sechs Bürgermeister der Kommunen des Dienstbereiches zum diesjährigen Sicherheitsgespräch eingeladen.

Bei dem Gespräch wurden unter anderem die Kriminalitätsschwerpunkte sowie die Kriminalitätsbelastung in den einzelnen Kommunen vom vergangenen Jahr erläutert.

Erster Polizeihauptkommissar Reiter konnte mitteilen, dass sich die Anzahl der Straftaten im Jahre 2010 um 23 Fälle auf 2892 verringerte.

Bayernweit verzeichnet die Statistik für 2010 ebenfalls einen Rückgang der Straftaten um 2,3 Prozent.

In den Kommunen wirkte sich der leichte Rückgang der Straftaten wie folgt aus:

In Bad Aibling wurden 981 (Vorjahr 944), in Kolbermoor 796 (Vorjahr 901), in Bruckmühl 597 (Vorjahr 586), in Feldkirchen-Westerham 228 (Vorjahr 265) in Großkarolinenfeld 158 (Vorjahr 189) und in Tuntenhausen 132 (Vorjahr 130) Straftaten registriert.

Die Aufklärungsquote liegt bei 58,4 Prozent und ist um 2,1 Prozent gestiegen. Der landesweite Durchschnitt liegt hier bei 64,6 Prozent.

Von den im Jahre 2010 ermittelten 1385 Tatverdächtigen waren 72,93% (Vorjahr 71,27 %) Erwachsene, 10,47 % (Vorjahr 11,47%) Heranwachsende, 12,92 % (Vorjahr 12,79%) Jugendliche und 3,68 % (Vorjahr 4,46 %) Kinder als Täter festgestellt worden. Von der Gesamtzahl der Täter waren 323 weiblich, das sind 23,32 % (Vorjahr 20,61 %).

Der Anteil der Jugendkriminalität, das sind Personen unter 21 Jahren, lag bei 27,07 % (Vorjahr 28,73%). Ermittelt wurden 375 Tatverdächtige, die hauptsächlich bei Diebstahlsdelikten, Körperverletzungsdelikten und anderen jugendtypischen Straftaten (wie z.B. Sachbeschädigungen und Fahren ohne Fahrerlaubnis) aufgefallen sind. 25 jugendliche Tatverdächtige wurden wegen eines Drogendeliktes angezeigt.

Der Ausländeranteil an der Gesamtkriminalität lag bei 20,00 % (Vorjahr 16,23 %), wobei von diesem Personenkreis hauptsächlich Diebstahls-und Betrugsdelikte sowie Urkundenfälschungen und Körperverletzungsdelikte begangen wurden. An der Gesamtbevölkerung des Dienstbereiches der PI Bad Aibling haben die auslän- dischen Staatsbürger einen Anteil von 7,48 % (Vorjahr 7,64 %).

Insgesamt kann von einer guten Sicherheitslage im Dienstbereich der PI Bad Aibling gesprochen werden. Dies spiegelt sich auch in der Häufigkeitszahl wider, die im Dienstbereich bei 3.720 (Vorjahr 3.447) liegt. Diese Zahl errechnet sich aus den bekannt gewordenen Straftaten, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Im Vergleich dazu liegen die Zahlen aus dem Gesamtbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bei 4.386 und bayernweit bei 4.958.

Verkehrsunfälle

Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Bereich der PI Bad Aibling ist im Vergleich zum Vorjahr um 37 Unfälle gestiegen, auf 1586, was sich auch in einer Steigerung der Verletzten um 57 auf 451 niederschlug.

Die Zahl der Verkehrstoten liegt mit 1 Person auf einem niedrigen Stand.

Im Gemeindegebiet von Bad Aibling ereigneten sich 483 (Vorjahr 494) Verkehrsunfälle, in Kolbermoor 400 (Vorjahr 383), in Bruckmühl 231 (Vorjahr 265), in Tuntenhausen 172 (Vorjahr 163) in Feldkirchen-Westerham 182 (Vorjahr 142) und in Großkarolinenfeld 118 (Vorjahr 102).

Als Hauptunfallursache bei den schwereren Verkehrsunfällen sind nach wie vor überhöhte und der Situation nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Fahren unter Alkoholeinfluss zu nennen. Bei 29 Unfällen unter Alkoholeinfluß (Vorjahr 43) wurden 13 Personen verletzt.

Unter dem Einfluß von Drogen waren 12 Kraftfahrzeugführer im Dienstbereich unterwegs, bevor ihre Fahrt durch die Polizei beendet wurde.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling

 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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