1.000 Tabletten: Alle für den Eigenbedarf?

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Bad Aibling - Polizeibeamte haben auf der A8 einen Medikamentenschmuggler aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten fanden im Fahrzeug eine enorme Menge an Pillen:

Im Fahndungsnetz der Bundespolizei ist am Wochenende (5./6. Mai) auf der A8 nahe Bad Aibling ein Wagen mit bulgarischen Kennzeichen hängengeblieben. Mit den Papieren des rumänischen Fahrzeugführers war alles in Ordnung, allerdings geriet er wegen seiner Fracht ins Visier der Fahnder.

Inzwischen ermittelt der Zoll gegen den Mann. Beim Blick unter den Fahrersitz stießen die Fahnder der Rosenheimer Bundespolizei zunächst auf eine Medikamentenschachtel. Der Fahrer gab an, dass er die Tabletten wegen seiner angeblichen Zahnschmerzen benötige.

Erste Nachforschungen der Beamten ergaben jedoch, dass es sich bei den Medikamenten um Psychopharmaka handelt, die bei schweren Depressionen, Halluzinationen oder Angstzuständen verschrieben werden. Bei einer genauen Durchsuchung des Autos kam ein ganzer Sack mit Arzneimitteln zum Vorschein. Insgesamt fanden die Bundespolizisten über 1.000 Tabletten, die der Rumäne offenbar illegal eingeführt hatte. Der mutmaßliche Tabletten-Schmuggler wurde vorläufig festgenommen, die Pillen beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder verlassen. Das verständigte Zollfahndungsamt München nahm die Ermittlungen auf. Die Strafanzeige, die auf den 40-Jährigen zukommt, dürfte ihm dann wohl erst so richtig „Zahnschmerzen“ bereiten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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