„Alle Jahre wieder ...!!“

Rosenheim - Allein über die Weihnachtsfeiertage gingen den Fahndern der PI Rosenheim sechs mit Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz. 

Den Anfang machte ein 23-jähriger Slowake, der sich mit seinem in der Schweiz zugelassenen BMW X5 auf dem Weg in seine Heimat befand. Er wurde vom AG München wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu einer Bewährungsstrafe von 6 Monaten verurteilt. Da er beharrlich gegen Bewährungsauflagen verstoßen und seinen Aufenthalt dem Gericht nicht mitgeteilt hat, wurde die Bewährung widerrufen und er muss seine Haftstrafe antreten.

Auch in den internationalen Reisezügen waren die Fahnder erfolgreich. Ein 30-jähriger in Italien wohnhafter Iraker wurde von der STA Traunstein wegen Einschleusen mit Haftbefehl gesucht. Da er die Geldstrafe in Höhe von 1820 Euro nicht bezahlen konnte, muss er die nächsten 88 Tage hinter Gittern verbringen.

Für eine Berliner Kosmetikerin fand die Fahrt in den Winterurlaub nach Innsbruck mit der Polizeikontrolle ein jähes Ende. Die STA Berlin fahndete nach ihr mit 2 Haftbefehlen wegen Erschleichen von Leistungen. Da sie die zur Abwendung der Ersatzfreiheitsstrafe geforderten 2.365 Euro nicht bezahlen konnte, wurde sie in die JVA München (Frauenabteilung) eingeliefert und sitzt dort ihre Strafe in Höhe von 125 Tagen ab.

Reges Interesse zeigte die STA Ingolstadt an einem 40-jährigen deutschen Koch. Gegen ihn bestanden gleich drei Haftbefehle. Einen davon konnte er durch Zahlung von 367 Euro abwenden. Wegen Diebstahls war er noch rechtskräftig zu sechs Monaten verurteilt worden. Außerdem bestand noch ein Untersuchungshaftbefehl in einem laufenden Verfahren wegen Nötigung. Nach Vorführung zur Haftbefehlseröffnung beim Ermittlungsrichter in Rosenheim wurde er in die JVA München-Stadelheim eingeliefert.

Drei weitere Personen vielen den Beamten der PI Fahndung Rosenheim in internationalen Linienbussen auf.
Ein 29-jähriger bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger wurde von der STA Koblenz wegen Betrugs gesucht. Er muss die nächsten 82 Tage hinter schwedischen Gardinen verbringen.

Gegen einen weiteren bosnischen Staatsangehörigen bestand aufgrund seiner zahlreichen in Deutschland verübten Straftaten ein Einreiseverbot für Deutschland. Er wurde zur zuständigen Sachbearbeitung an die Bundespolizei Rosenheim übergeben. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Illegaler Einreise nach Ausweisung/ Abschiebung.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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