14 "Schockanrufe" an einem Wochenende

Altötting - Die Polizei warnt vor "Schockanrufen": Die Anrufer berichten am Telefon von tödlichen Autounfällen und wollen Geld für die Angehörigen des Verunglückten.

Am Wochenende waren in den Landkreisen Altötting und Mühldorf russisch-stämmige Bürger mehrmals in das Visier von skrupellosen Betrügern geraten. Die Trickbetrüger versuchten durch vortäuschen einer Notlage an das Geld der potentiellen Opfer zu gelangen.

Innerhalb zweier Tage, 23. und 24. November, sind 14 Fälle von Schockanrufen bei der Polizei in Altötting, Burghausen, Mühldorf und Waldkraiburg bekannt geworden. Die Täter sind dabei stets nach dem selben Muster vorgegangen. Sie haben bei den Telefonaten mit den russisch-stämmigen Bürgern die Notlage eines angeblichen Familienmitglieds vorgetäuscht, meistens einen Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen, für das der Angehörige nun eine größere Summe Bargeld benötigt.

Die potentiellen Opfer sind allerdings nicht auf die Forderungen der Trickbetrüger eingegangen. Durch die mediale Berichterstattung der vergangenen Wochen und Monate sensibilisiert, haben die angerufenen Personen kein Bargeld ausgehändigt und die örtliche Polizei verständigt.

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Die Kriminalpolizei Mühldorf hat die Ermittlungen übernommen und bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung: Wem sind am vergangenen Wochenende, 23. und 24. November Fahrzeuge mit litauischen Kennzeichen in den Städten Altötting, Burghausen, Mühldorf und Waldkraiburg aufgefallen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 08631/36730 entgegengenommen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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