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Arbeitsloser stellte HIER Speed her

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In dieser Tupper-Box fanden Fahnder 300 Gramm Speed sowie zahlreiche Anabolika.

Rosenheim - Zivilbeamten fanden bei einem 33-jährigen Arbeitslosen eine geringe Menge Rauschgift. Als sie dann seine Wohnung durchsuchten, war es vorbei mit der "geringen Menge".

Die Fahnder der Zivilen Einsatzgruppe führten Ende Januar 2012 bei einem 33-jährigen Arbeitslosen im Rosenheimer Stadtgebiet zunächst eine verdachtsunabhängige Kontrolle durch. Nachdem in seiner Bauchtasche geringe Mengen Rauschgift aufgefunden wurden, folgte die vorläufige Festnahme des Mannes. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein durchsuchten die Beamten seine Wohnung in Rosenheim nach weiteren Beweismittel. Dabei konnten insgesamt rund 300 Gramm eines weißen Pulvers und zahlreiche Anabolika-Ampullen gesichert werden, die sich über die gesamte Wohnung verteilten. Außerdem wurden jede Menge Arzneimittel und Rohstoffe aufgefunden, deren Verwendung erst durch das Sachgebiet Chemie des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) geklärt werden muss.

Da es sich bei dem sichergestellten Pulver augenscheinlich um eine "nicht geringe Menge" Methamphetamin (Speed) handelte, und damit um einen Verbrechenstatbestand, wurde der Fall zuständigkeitshalber an das Fachkommissariat (K 4) der Kriminalpolizei übergeben. Bei den Folgeermittlungen stellte sich dann schnell heraus, dass es sich bei dem Festgenommenen mit ziemlicher Sicherheit um den Mann handelt, nach dem die Drogenermittler bereits seit geraumer Zeit gefahndet haben. Es gab bereits diverse Hinweise aus der "Szene" auf einen zunächst unbekannten "Speed-Produzenten".

Der 33-Jährige räumte schließlich im Zuge seiner Vernehmung ein, selbst drogenabhängig zu sein. In der zurückliegenden Zeit habe er angeblich zum Eigenverbrauch mehrfach Methamphetamin selbst hergestellt. Die Kenntnisse dafür will er sich während seines mehrjährigen Aufenthalts in Hamburg angeeignet haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde er dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Nach Anordnung der Untersuchungshaft erfolgte die Einlieferung in eine südbayerische Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen zu möglichen Rauschgift-Abnehmern dauern derzeit noch an.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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