Wendemanöver eines LKW-Fahrers

Lkw-Fahrer will Schaden nicht bemerkt haben

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Rosenheim - Bei einem Wendemanöver schleifte ein Lkw einen parkenden VW mehrere Meter mit. Der Fahrer flüchtete anschließend, ohne sich darum zu kümmern.

Am Dienstagmorgen, den 18. Februar, bog ein 40-Tonner-Lkw in die David-Eisenmann-Straße ein und wollte anscheinend wenden, da der Fahrer sich wohl verfahren hatte.

Im Zuge dieses Wendemanövers touchierte er einen geparkten VW Touran und schleifte diesen ein paar Meter mit.

Der Lkw-Fahrer fuhr nach dem Zusammenstoß einfach weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen hatten sich die Anfangsbuchstaben des Kennzeichens gemerkt und wenig später konnte der Sattelzug auf der B15 von Beamten der Polizeiinspektion Fahndung gestellt werden.

Der Lkw-Fahrer, ein 59-jähriger Mann aus Tschechien, meinte, er habe zwar einen Unfall bemerkt, aber ihm sei kein größerer Schaden aufgefallen und schließlich habe er auch eine Versicherung.

Nach ersten Schätzungen entstand am VW ein erheblicher Schaden von über 8000 Euro, die gesamte Seite und der Unterboden wurden beschädigt. Der Besitzer des VW, ein Angestellter aus Bruckmühl, war froh, dass der Unfallverursacher so schnell gestellt werden konnte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten, auch der Führerschein des tschechischen Lkw-Fahrers wurde eingezogen.

Pressmitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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