Vom Nachtzug direkt ins Gefängnis

Bad Endorf - Betrug, Diebstahl und nicht einmal ein gültiges Zugticket: Ein Grieche ist in einem Zug der Schleierfahndung ins Netz gegangen. Er ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt.

Die Bundespolizei hat am Donnerstag, den 7. November im Nachtzug aus Ungarn einen mehrfach gesuchten Griechen geschnappt. Wegen früherer begangener Straftaten sitzt er inzwischen im Gefängnis.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Freilassinger Bundespolizisten im Einreisezug, Höhe Bad Endorf einen griechischen Staatsangehörigen. Der 35-Jährige wies sich ordnungsgemäß aus. Mit Hilfe des Fahndungssystems fanden die Beamten allerdings heraus, dass der Grieche kein unbeschriebenes Blatt war.

Das Amtsgericht Düsseldorf hatte den Mann 2010 wegen Betrugs in zwei Fällen zur Zahlung von mehr als 2.500 Euro Geldstrafe, ersatzweise 86 Tagen Freiheitsstrafe, sowie wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.200 Euro, ersatzweise 145 Tagen Gefängnis verurteilt. Des Weiteren konnte er für die Zugfahrt kein gültiges Ticket vorweisen.

Somit war für den Griechen die Zugfahrt beendet. Da er nicht in der Lage war, die noch ausstehenden Geldbeträge zu begleichen, blieb ihm der Gefängnisaufenthalt nicht erspart. Die Fahnder verhafteten den Mann und lieferten ihn ins Bernauer Gefängnis ein. Zudem wird sich der Mann wegen Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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