Ein belgischer Kroate...

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Burghausen - Zur Einreise verwendete ein Kroate seinen eigenen Ausweis. Als es dann an die Arbeitsbeschaffung ging, trat der Mann plötzlich als "Belgier" auf:

Zum Grenzübertritt hatte der Pass seines Mutterlandes noch ausgereicht. Bei der Anmeldung in Deutschland aber hielt der Kroate es für klüger, einen total gefälschten belgischen Ausweis vorzulegen. Denn ganz im Gegensatz zu einem Kroaten benötigt ein Belgier als EU- Bürger keine offizielle Arbeitserlaubnis, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Ein Arbeitgeber fand sich schnell und damit verbunden eine Krankenversicherung und die Möglichkeit, den Stapler- und Kranfahrerschein zu erwerben.

Die Gerüstbaufirma, für die der „belgische Kroate“ tätig war, wird sich nun den Fragen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit stellen müssen. Der Kroate wurde gegen Zahlung einer empfindlichen Sicherheitsleistung zwar auf freien Fuß gesetzt, aber es erwartet ihn ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und mittelbarer Falschbeurkundung.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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