Aus dem Zug "beschleunigt" ins Gefängnis

Brannenburg - Zwei Georgier haben offenbar geglaubt, dass sie mit ihren bulgarischen Papieren im Fall einer Polizeikontrolle einfach so durch kämen.

Diese Rechnung hatten sie allerdings ohne die Rosenheimer Schleierfahnder gemacht.

Denn bei einer Überprüfung ihrer Ausweise im Nachtreisezug aus Verona entging den Beamten nicht, dass es sich bei den Identitätskarten um glatte Fälschungen handelte. Die beiden Männer wurden noch im Zug auf Höhe Brannenburg festgenommen.

Die Bundespolizei zeigte die beiden wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise an. Ihre Verurteilung ließ dann auch nicht lange auf sich warten, denn auf Antrag der Traunsteiner Staatsanwaltschaft führte das Amtsgericht in Rosenheim am Montag (14. März) ein sogenanntes „beschleunigtes Verfahren“ durch. Das Urteil lautete auf je 400 Euro für den 27- und den 21-Jährigen. Da sie ihre Geldstrafen vorerst nicht begleichen konnten, mussten die Verurteilten ersatzweise eine 80-tägige Haftstrafe antreten. Die Bundespolizisten lieferten sie in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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