Bisher größter Einsatz: 130 Personen aufgegriffen

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Den bisher größten Einsatz seiner Art hatte die Bundespolizei jetzt zu bewältigen: 130 illegale Einreisende wurden am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen.

Rosenheim - In einem Fernzug aus Italien hat die Bundespolizei am Bahnhof Rosenheim jetzt 130 illegale Einreisende aufgegriffen. Es handelt sich um den bisher größten Einsatz seiner Art.

Bundespolizisten haben am Mittwoch, 24. Juni, 130 unerlaubt eingereiste Personen in einem Fernreisezug aus Italien festgestellt. Dabei handelt es sich um den größten Aufgriff, den die Rosenheimer Bundespolizei jemals in dieser Form getätigt hat.

Die ausländischen Staatsbürger stammen überwiegend aus Eritrea. Fahnder der Bundespolizei trafen in einem Zug, der täglich auf der Strecke von Verona nach München verkehrt, auf 130 Fahrgäste, die nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten.

Für die unerlaubt Eingereisten war am Bahnhof Rosenheim vorerst Reiseende. Sie wurden in Gewahrsam genommen und in der Turnhalle der Bundespolizei untergebracht.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um 105 Eritreer, sechs Äthiopier, fünf Nigerianer, jeweils drei Algerier, Syrer und Sudanesen, zwei Afghanen und Ghanaer sowie einen Libyer.

Mit Unterstützung der Hilfsorganisationen konnte ihre Versorgung sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten, darunter viele junge Männer im Alter von Anfang 20 bis Mitte 30, an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Sieben alleinreisende Kinder und Jugendliche konnten der Obhut des Jugendamtes anvertraut werden.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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