"Bücherverbrennung" der anderen Art

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Haag - Die Feuerwehr Haag wurde zu einem Waldbrand alarmiert, jedoch brannte nicht der Wald, sondern Schulhefte. Fünf Schüler wollten scheinbar ungestört ihre Ferien verbringen.

Nachdem die Sommerferien vor der Tür standen, dachten sich fünf Haager Kinder im Alter zwischen 13 und 14 Jahren: “Ohne Unterlagen – kein Lernen und die Ferien sind gerettet“. Deshalb wollten sie am Donnerstagnachmittag im Haager Stiftungswald ihre Schulhefte verbrennen.

Aber auch „zündeln“ will gelernt sein. Nachdem sie ein kleines Feuer zustande gebracht hatten, warfen sie Ihre Schulhefte hinein und wollten das geballte Wissen des vergangenen Schuljahres in Rauch und Asche aufgehen lassen.

Es rauchte zwar so stark, dass eine Anwohnerin auf den Rauch aufmerksam wurde und die Feuerwehr(en) zu einem Waldbrand alarmierte, gelöscht werden musste aber nur etwas Gras und einige angekohlte Schulhefte.

Pech für die Schüler war auch noch, dass auf etlichen Heften noch der Name und die Klasse des Besitzers zu lesen war. Somit hatte die Polizei leichtes Spiel, die Brandstifter ausfindig zu machen.

Glück hatten die verkappten Brandstifter insoweit, dass das Feuer örtlich sehr begrenzt war und nicht auf den Hochwald übergreifen konnte. Schaden entstand somit nicht.

Pressemitteilung Polizeistation Haag in Oberbayern

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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