Bundespolizei deckt illegale Schleusung auf

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Irschenberg/Rosenheim – Nahe der Anschlussstelle Irschenberg hat die Bundespolizei am Dienstag, 1. März, fünf junge Afghanen verhaftet. Zwei von ihnen werden verdächtigt, ihre Landsleute eingeschleust zu haben.

Die Bundespolizisten überprüften die Insassen eines Fahrzeugs mit italienischer Zulassung auf der A8 kurz nach 23 Uhr. Schnell stellte sich heraus, dass keiner der Kontrollierten einen Pass oder ein sonstiges Dokument dabei hatte, das zum Aufenthalt in Deutschland berechtigt hätte. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden alle fünf in Gewahrsam genommen.

Eigenen Angaben zu Folge handelte es sich um afghanische Staatsangehörige. Vier von ihnen waren zwischen 20 und 24 Jahren alt, ein Junge war gerade einmal 14. Sie erklärten, dass sie für ihre Flucht aus Afghanistan alles in allem mehrere tausend Euro pro Person an eine Schleuserorganisation zahlen mussten.

Nach ersten Erkenntnissen der Rosenheimer Bundespolizei waren Fahrer und Beifahrer an der Planung der Reise zumindest von Italien aus beteiligt. Daher wurden die beiden wegen der Einschleusung von Ausländern angezeigt.

Inzwischen konnten die drei beförderten Landsleute der Obhut einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge anvertraut werden. Die Ermittlungen der Bundespolizei gegen die Hintermänner der Schleusung dauern an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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