Bundespolizei entlarvt mutmaßlichen Schwarzarbeiter

Rosenheim  - Beamte der Rosenheimer Bundespolizei haben am Wochenende einen mutmaßlichen Schwarzarbeiter überführt.

Der iranische Staatsangehörige war im Zug von Kufstein nach München unterwegs. Rosenheimer Schleierfahnder wurden auf den 57-Jährigen aufmerksam, da dieser sich mit einer Duldung auswies, die ihn lediglich dazu berechtigt hat, sich in Hamburg aufzuhalten. Zur weiteren Ermittlung wurde der Iraner an die Bundespolizei übergeben.

Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Bundespolizisten einen gefälschten iranischen Führerschein. Mit dem Vorwurf der Urkundenfälschung konfrontiert, gab der Sozialhilfeempfänger zu, sich den falschen Führerschein im Iran besorgt zu haben, um in Deutschland in einem Exportunternehmen arbeiten zu können. Diesen Zuverdienst hatte der Mann allerdings nicht dem Sozialamt gemeldet.

Die Bundespolizei zeigte den Mann wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und unerlaubter Einreise an. Zudem hat er sich wegen Erschleichens von Sozialleistungen zu verantworten. Der Iraner musste zur Sicherstellung des anstehenden Strafverfahrens 600 Euro zahlen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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