Bundespolizei Rosenheim

Dienstbeginn mit 160 unerlaubt Eingereisten

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Rosenheim - Da staunten die Beamten nicht schlecht: Montagmorgen und die Dienststelle voller illegaler Immigranten. Noch deutlich höher liegt die Zahl des ganzen Wochenendes.

Die Rosenheimer Bundespolizisten, die am Montagmorgen ihren Dienst angetreten haben, fanden in der Dienststelle bereits rund 160 unerlaubt eingereiste Personen vor. Sie wurden in der Sporthalle der Bundespolizei-Liegenschaft behelfsmäßig untergebracht, nachdem sie am Abend und in der Nacht zuvor in Gewahrsam genommen worden waren.

Oftmals in Fernreisezügen

Über das Wochenende verteilt hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim etwa 570 illegale Grenzübertritte registriert. Alleine in drei Fernreisezügen aus Italien trafen die Beamten am Sonntag rund 30, 50 und 90 Personen an, die keine Papiere für die Einreise beziehungsweise den Aufenthalt in Deutschland mitführten.

Es handelt sich um Männer, Frauen und Kinder aus bis zu 20 verschiedenen Ländern. Die meisten von ihnen stammen ursprünglich vom afrikanischen Kontinent. Viele berichteten von einer lebensgefährlichen Schleusung über das Mittelmeer, die pro Person tausende Dollar gekostet hätte. Die unerlaubt Eingereisten mussten in Rosenheim den jeweiligen Zug verlassen. Sie wurden mit Polizeibussen vom Bahnhof zur Dienststelle der Bundespolizei gefahren.

Nach München weitergeleitet

Nachdem sie in der Bundespolizei-Sporthalle provisorisch untergebracht, versorgt und registriert worden waren, konnten sie von dort aus zur Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden. In etwa 20 Fällen wurde das zuständige Jugendamt eingeschaltet, da es sich um Minderjährige handelte, die ohne Eltern oder sonstige Verwandte unterwegs waren.

Pressemeldung der Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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