Direkte "Weiterfahrt" ins Gefängnis

Rosenheim - Einen notorischen Schwarzfahrer hat die Bundespolizei am Sonntag aus dem Verkehr gezogen. Für den Mann ging die "Reise" direkt weiter - und zwar ins Gefängnis:

Die Bundespolizei hat am Sonntag, 1. März, einen Ungarn am Bahnhof Rosenheim festgenommen. Gegen den 38-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen vor. Seine Zugfahrt endete hinter Gittern. Der Zugbegleiter eines Meridian von Holzkirchen in Richtung Salzburg informierte die Rosenheimer Bundespolizei über einen Fahrgast, der ohne Fahrkarte unterwegs war.

Bei Überprüfung der Personalien stießen die Beamten auf einen Haftbefehl. In der Vergangenheit war der ungarische Staatsangehörige bereits mehrfach beim „Schwarzfahren“ erwischt worden. Ein Gericht hatte ihn deshalb im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe von rund 870 Euro verurteilt. Diese Summe war er bisher schuldig geblieben.

Da der notorische Schwarzfahrer auch bei seiner Festnahme nicht zahlen konnte, wird er ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen müssen. Die Beamten lieferten den Unbelehrbaren in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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