In Rosenheim war Schluss mit Zugfahren

Rosenheim - Sie wollten in München Fuß fassen - ohne jegliche Aufenthaltsgenehmigung. Für drei Männer aus Afrika, die per Bahn reisten, war aber schon in Rosenheim Endstation.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (7. August) drei Afrikaner im EuroCity aus Kufstein festgenommen. Die Männer wollten eigenen Angaben zufolge ohne die erforderlichen Aufenthaltspapiere in Deutschland Fuß fassen. Doch daraus ist zunächst nichts geworden.

Am Bahnhof in Rosenheim war für den 31-jährigen Eritreer und die beiden Äthiopier im Alter von 24 und 26 Jahren die Reise beendet. Sie wollten mit dem Zug nach München, um dort leben und arbeiten zu können. Papiere für den geplanten dauerhaften Aufenthalt in Deutschland hatte keiner von ihnen. Genauso wenig führten sie ausreichend Geld mit, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sie wurden von den Fahndern in Gewahrsam genommen.

Schnell fanden die Bundespolizisten heraus, dass alle drei in Italien bereits als Flüchtlinge registriert sind und in italienischen Flüchtlingslagern untergebracht waren. In diesen hatte sie offenbar nichts mehr gehalten und so machten sie sich auf eigene Faust auf den Weg. Für ihren geplanten illegalen Aufenthalt in der Bundesrepublik kassierten die drei Afrikaner kurz nach der Einreise jeweils eine Strafanzeige. Über ihren weiteren Verbleib im Land wird die zuständige Stelle für Flüchtlinge voraussichtlich schon bald entscheiden.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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