Bundespolizei schnappt Urkundenfälscher

Rosenheim/Piding - Der Versuch, mit gefälschten bzw. falschen Ausweisdokumenten nach Deutschland einzureisen, endete für drei ausländische Staatsbürger am Wochenende im Gefängnis.

Die Fahnder von Bundes- und Landespolizei haben am Pfingstwochenende (11. bis 13. Juni) drei mutmaßliche Urkundenfälscher aus Eritrea, Somalia und der Türkei im deutsch-österreichischen Grenzgebiet verhaftet. Auch ein Kosovare, der sich mit fremden Dokumenten auswies, blieb im Fahndungsnetz hängen. Alle vier Männer befinden sich inzwischen auf richterlicher Anordnung hin in verschiedenen Haftanstalten.

Bei Piding kontrollierten Freilassinger Bundespolizisten am Samstag auf der A 8 die Insassen eines Fahrzeugs mit französischer Zulassung. Den Beamten entging nicht, dass die vorgezeigten französischen Ausweise des Beifahrers einem anderen gehörten. Sie zeigten den 24-jährigen Kosovaren wegen unerlaubter Einreise sowie Ausweismissbrauchs an und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein.

Einen 16-Jährigen aus Eritrea nahmen die Schleierfahnder am Samstag im Zug von Kufstein nach München fest. Der junge Mann versuchte bei der Überprüfung auf Höhe Großkarolinenfeld, die Polizisten mit falschen italienischen Papieren zu täuschen. Die Bundespolizei zeigte ihn wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung an. Da der Richter am Rosenheimer Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl erließ, wurde der Eritreer in ein Münchener Gefängnis gebracht.

Am Sonntag beendete die Bundespolizei die Reise eines türkischen Staatsangehörigen im Zug von Salzburg nach München. Der 32-Jährige wies sich bei der Kontrolle auf Höhe Bad Endorf mit einem gefälschten bulgarischen Reisedokument aus. Auch er muss sich wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise verantworten. Der Türke wartet in der Haftanstalt Bernau auf seine Verhandlung beim Amtsgericht Rosenheim.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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