Bundespolizei verhaftet "Berufsstraftäter"

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Ein Ungar, der deutschen Behörden bestens bekannt ist, wurde am Sonntag wegen unerlaubter Einreise verhaftet und sitzt nun in einer Münchener JVA ein.

Am Sonntag hat die Bundespolizei einen ungarischen Staatsangehörigen ins Gefängnis eingeliefert. Der „Berufsstraftäter“ mit einem ellenlangen Strafregister hatte gegen ein Einreiseverbot verstoßen.

Bundespolizisten kontrollierten den Ungarn im Zug von Salzburg nach München. Bei der Überprüfung auf Höhe Prien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Einreiseverbot bestand. Der Mann war in den letzten 20 Jahren mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 2006 etwa verurteilte ihn das Münchener Landgericht wegen mehrerer Einbrüche und Diebstähle zu einer Haftstrafe von über sieben Jahren.

Nachdem der 41-Jährige einen Teil seiner Strafe abgesessen hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Um zu verhindern, dass der „berufsmäßige Straftäter“ noch einmal in Deutschland auffällig werden könnte, erkannte ihm das Ausländeramt München die Reisefreiheit ab, die hier sonst jeder Europäer genießt. Eine erneute Einreise wurde ihm untersagt.

Mit dem Verstoß gegen die Einreisesperre dürfte sein Strafregister nun um eine weitere Tat anwachsen. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete wegen der unerlaubten Einreise seine Untersuchungshaft an, die er in einer Münchener Justizvollzugsanstalt antreten musste.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser