Endstation JVA

Rosenheim - Bei einer Routinekontrolle in einem Nachtzug konnte ein Österreicher gefasst werden, der mit Haftbefehl gesucht wurde: Endstation JVA.

Beamte der Bundespolizei konnten an Allerheiligen im Nachtzug aus Salzburg nahe Rosenheim einen gesuchten Österreicher verhafteten. Mit der Zahlung von 2.800 Euro hätte er seine Reise fortsetzen können. Doch mangels finanzieller Möglichkeiten sorgten die Beamten für eine Unterkunft in München – und zwar im Gefängnis.

Bei der Überprüfung der Personalien des 36-jährigen enthüllten die Bundespolizisten mithilfe des Fahndungscomputers, dass er von der Staatsanwaltschaft Traunstein mit Haftbefehl gesucht wurde. Bereits Ende 2010 hatte das Amtsgericht in Rosenheim den Mann wegen Fahrens ohne Führerschein zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro verurteilt.

Da der Salzburger diese Forderung nach seiner Festnahme im Zug nicht begleichen konnte, wurde ersatzweise eine Freiheitsstrafe fällig. Die Bundespolizei lieferte ihn in die Münchner Justizvollzugsanstalt ein. Dort musste er seinen 70-tägigen Gefängnisaufenthalt antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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