Schleierfahnder ließen sich nicht veräppeln

Burghausen -  Ein 40-Jähriger ohne Führerschein versuchte die Fahnder an der Nase herumzuführen und gab bei der Kontrolle einen falschen Namen an.

Der Fahrer eines 7er BMW hielt sich bei der Kontrolle durch die Burghauser Schleierfahnder an der B20 Richtung Marktl für besonders schlau. Da er sich nicht im Besitz eines Führerscheins befand, tischte er den Polizisten eine aufwendige Story auf: Der Mann gab an, Ausweis und Führerschein vergessen zu haben. Auf die Frage nach seinen Personalien nannte er spontan einen Phantasienamen und ein ebensolches Geburtsdatum. Das Auto müsse er lediglich für seinen Chef nach Berlin überführen. Die Schleierfahnder hatten gleich den Verdacht, dass etwas nicht stimmte und unterzogen ihn einer genaueren Überprüfung.

Dabei fanden sie in seiner Bauchtasche eine Scheckkarte auf einen ganz anderen Namen. Die anschließende Recherche im Polizeicomputer ergab dann auch prompt ein „passendes“ Ergebnis: Anhand einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der BMW-Fahrer als 40-jähriger Berliner identifiziert werden, dem die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Nachdem der Mann nun seine Identität nicht weiter leugnen konnte, gab er kleinlaut zu, sich die ganze Geschichte nur ausgedacht zu haben in der Hoffnung, der Schwindel würde nicht auffliegen. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und erhoben Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und falscher Namensangabe.

Pressemeldung Polizeiinspektion Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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