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Pressebericht Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Erstaunliche Feststellung bei Schwerverkehrskontrollstelle an der B20 bei Burghausen

Burghausen - Am Mittwochvormittag führte eine Schwerverkehrsstreife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zusammen mit der Autobahnpolizeistation Mühldorf eine gemeinsame Verkehrskontrolle an der Bundesstraße 20 zwischen Marktl und Burghausen durch. Dabei mussten -neben etlichen geringfügigen Verstößen im Verwarnungsbereich- auch einige Fahrer wegen der begangenen Ordnungswidrigkeiten angezeigt werden.

So ein mit Diesel beladener deutscher Gefahrgut-Sattelzug, dessen 45-jähriger Fahrer es offenbar ziemlich eilig hatte; anhand der Daten des digitalen Kontrollgeräts seiner Mercedes-Zugmaschine war er mit 89 km/h anstatt der erlaubten 60 km/h auf der B20 unterwegs. Den Deutschen erwarten ein Bußgeld im unteren dreistelligen Euro-Bereich und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei.

Ein gänzlich anderes Problem hatte ein rumänischer Sattelzug. Die Stirnwand des Aufliegers war nämlich durch Risse im Bodenbereich derart geschwächt, dass sie einer durch starkes Bremsen nach vorne rutschenden Ladung unter Umständen nicht mehr standhalten können hätte. Fahrer und Halter wurden angezeigt, die Weiterfahrt wurde nur ohne Ladung und zum Zwecke der Reparatur gestattet.

Auf Bußgelder für Fahrer und Unternehmer insgesamt im hohen vierstelligen Euro-Bereich schaffte es ein serbischer 40-Tonner. Der Fahrzeugführer, ein 30-jähriger serbischer Staatsangehöriger, beging die diversesten Übertretungen nach dem Fahrpersonalgesetz, so fuhr er unter anderem, ohne seine Fahrerkarte ins Kontrollgerät gesteckt zu haben, verfasste falsche Nachträge zu seiner Tätigkeit und hielt die vorgeschriebene Wochenruhezeit nicht ein.

Der 68-jährige Fahrer eines rumänischen Sattelzugs schließlich erinnerte die Beamten ein wenig an den kraftstrotzenden Kinostar „Hulk“. Der Blick in das Führerhaus der betagten DAF-Zugmaschine mit mehr als einer Million Kilometern Gesamtfahrleistung erschloss den Polizisten nämlich, weshalb der Fahrer sich nicht angegurtet hatte: Gurtschloss samt Peitsche baumelten frei am Sicherheitsgurt. Auf den etwas ungewöhnlichen Zustand seiner Rückhalteeinrichtung angesprochen meinte der Rumäne, er habe sich jüngst wohl mit etwas zu viel Krafteinsatz abgurten wollen und dabei Gurtschloss nebst Peitsche dummerweise ausgerissen. Die Weiterfahrt des Gespanns wurde daraufhin unterbunden. Der Rumäne wurde angezeigt; das zu erwartende Bußgeld wurde durch eine überdies begangene Geschwindigkeitsüberschreitung - das Fahrzeug wurde auf der Autobahn A94 mit 106 km/h anstatt der zulässigen 80 km/h bewegt- weiter erhöht und dürfte im unteren dreistelligen Euro-Bereich liegen.

Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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