17 Personen in nur einem Kleinbus

Burghausen - Ein rumänischer Mercedes Vito-Fahrer hatte nicht nur gefälschte Papiere dabei, sondern er transportierte auch noch 16 Personen in seinem Kleintransporter.

So ein Anblick lässt auch die Profis der Burghauser Schleierfahnder nicht kalt: Bei der Kontrolle eines Mercedes Vito mit bulgarischem Kennzeichen auf der B12 bei Marktl entstiegen dem Auto 17 Personen, darunter elf Kinder.

Kriminelle Vergangenheit in Deutschland

Der Fahrer, ein 24-jähriger Rumäne, legte den Beamten auf die Frage nach seinen Papieren zunächst einen türkischen Personalausweis sowie einen türkischen Führerschein vor. Beide Dokumente konnten die Experten der Schleierfahndung allerdings sehr schnell als Totalfälschungen identifizieren. Nun zeigte der Fahrer seinen rumänischen Reisepass und die Schnellauswertung seiner Fingerabdrücke auf der Dienststelle bestätigte seine Identität, denn der Rumäne war bereits bundesweit wegen Einbruchsdelikten in Erscheinung getreten.

Die gefälschten türkischen Papiere hatte er angeblich kostenlos in einem Restaurant in der Türkei erhalten. Der diensthabende Staatsanwalt verfügte aufgrund der Urkundenfälschung und der begangenen straßenverkehrsrechtlichen Verstöße die Zahlung einer Sicherheitsleistung. Da der Beschuldigte die erforderliche Summe aufbringen konnte, wurde ihm die Weiterreise gestattet. Allerdings mangels gültiger Fahrerlaubnis natürlich nicht per Auto: Die Polizeibeamten geleiteten alle 17 Personen zum nahe gelegen Bahnhof.

Pressemeldung Polizeistation Fahndung Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

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