Überfall war vorgetäuscht

Burghausen - Alles nur erfunden: Der Überfall auf einen 26-Jährigen vor gut vier Wochen am Bahnhof in Burghausen fand nie statt.

Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Mühldorf ergaben, hatte das vermeintliche Opfer die Geschichte erfunden.

Wie berichtet, befand sich der 26-jährige Mann am Abend des Freitag, 21. September 2012, gegen 21.30 Uhr am Bahnhof in Burghausen, als er von drei männlichen Personen angesprochen und niedergeschlagen worden sein will. Die Täter sollen sich anschließend gewaltsam die beiden Mobiltelefone des Opfers genommen haben und geflüchtet sein.

Die Ermittler der Mühldorfer Kriminalpolizei übernahmen zuständigkeitshalber den Fall und stießen dabei auf Unstimmigkeiten. Bei einer erneuten Vernehmung am 22.10.2012 gestand der 26-Jährige schließlich, den Raubüberfall erfunden zu haben. Die Geschichte sollte eine Ausrede innerhalb der Familie sein, weil der Mann nicht wie erwartet nach Hause gekommen war. Jetzt erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat.

Pressebericht Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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