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Spielzeugpistole sorgt für Schrecken

Burgkirchen - Ein 14-Jähriger hat am Mittwochmorgen mit einer Pistole für Unruhe am Bahnhof gesorgt. Die Polizei stellte den Revolverhelden.

Am Mittwoch, 20. Juni, gegen 8.15 Uhr, erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Süd eine Meldung über einen Jugendlichen, der am Bahnhof Burgkirchen eine Pistole mit sich führen soll. Eine daraufhin eingeleitete Fahndung unter Leitung der Polizeiinspektion Burghausen führte zum Aufgriff eines 14-jährigen Schülers aus Burgkirchen.

Dieser wurde von eingebundenen Kräften der Bundespolizei am Bahnhof Burghausen einer Kontrolle unterzogen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine, einer echten Schusswaffe täuschend ähnlichen, Pistole. Es handelte sich hierbei um eine sogennante Soft-Air-Waffe, deren Besitz grundsätzlich erlaubt ist.

Diese Besitzerlaubnis schließt jedoch nicht mit ein, dass die Spielzeugwaffe in der Öffentlichkeit geführt werden darf. Dies nicht ohne Grund, wie der Polizeieinsatz belegt. Weder für die Polizei noch für einen Laien ist auf entsprechende Entfernung erkennbar, ob es sich bei den sogennanten Anscheinswaffen um eine echte Schusswaffe handelt.

Neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren, das den 14-jährigen erwartet, stehen Kosten für den Polizeieinsatz im Raum. Zur Zeit wird geprüft, ob diese dem Gefahrenverursacher oder dessen Eltern auferlegt werden können. Der Einsatzleiter der Polizei, PHK Mittermaier, warnt ausdrücklich vor einem unbedachten Umgang mit sog. Anscheinswaffen, zumal diese von ihren echten Pendant im Regelfalle optisch nicht unterschieden werden können.

Gerade Eltern sollten sich hier ihrer Verantwortung bewusst werden und Kindern den Umgang mit diesen letztlich wenig harmlosen „Spielzeugen“ verbieten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa

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