Dachstuhlbrand verursacht hohen Sachschaden

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Schechen - Bei einem Dachstuhlbrand in Marienberg entstand ein hoher Sachschaden. Der Hausbesitzer erlitt zum Glück nur eine leichte Rauchvergiftung.

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In der Nacht auf Mittwoch, den 1. Februar, kam es in einem landwirtschaftlichen Anwesen zu einem Dachstuhlbrand. Der Hausbesitzer konnte mit einer leichten Rauchvergiftung aus dem Anwesen gerettet werden, am Gebäude entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Die Integrierte Rettungsleitstelle Rosenheim hat gegen 1.45 Uhr einen Dachstuhlbrand in der Gemeinde Schechen, Ortsteil Marienberg mitgeteilt. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Marienberg, Hochstätt, Tattenhausen, Westerdorf St. Peter, Pfaffenhofen und Rosenheim alarmiert. Beim Eintreffen am Brandort waren bereits Flammen aus den Fenster und Türen unterhalb des Dachgiebels deutlich zu erkennen. Der Besitzer des landwirtschaftlichen Anwesens befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Haus. Er konnte durch die Feuerwehr mit schwerem Atemschutz aus der Wohnung gerettet und dem BRK zur Erstversorgung übergeben werden. 

Auf dem Dach des Brandobjekts war eine relativ neuwertige Photovoltaikanlage montiert, welche die Löscharbeiten auf der Dachhaut erheblich erschwerte. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt, alleine der Neuwert der PV-Anlage beträgt rund 100.000 Euro. Während der Löscharbeiten musste die Kreisstraße RO 29 für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Durch das Löschwasser kam es zu einer starken Glatteisbildung, die durch zusätzliche Streufahrzeuge beseitigt wurde.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. In Zusammenarbeit mit einem Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts wird die Brandstelle am Donnerstag, den 2. Februar, zur Klärung der Brandursache besichtigt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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