Derby-Bilanz der Polizei

Burghausen - Die Polizei war auf Einiges vorbereitet zum Spiel zwischen SV Wacker Burghausen und dem SSV Jahn Regensburg. 300 Beamte waren im Einsatz.

Ein 1:1-Unentschieden, großteils vernünftige Besucher und die gute Vorbereitung der Sicherheitsverantwortlichen haben zu einem aus polizeilicher Sicht insgesamt gelungenen Tag in Burghausen beigetragen. Mit gut 300 Beamten konnte das beabsichtigte deeskalierende Einsatzkonzept beim Drittligaspiel Burghausen-Regensburg erfolgreich umgesetzt werden.

Die Fotos vom Spiel

Die Anhänger beider Vereine hielten sich im Großen und Ganzen an die – seitens der Polizei – in offenen Briefen an die Fangruppen gerichteten Botschaften. Vor, während und nach dem Spiel wurde die Fantrennung konsequent durchgeführt. U. a. durch den Einsatz unmittelbaren Zwangs musste ein Zusammentreffen bei Abreise der Regensburger Anhänger am Burghauser Bahnhof verhindert werden, als die gegnerischen Lager eine direkte Konfrontation suchten. Hierbei kam es auch zu Steinewürfen, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.

Von den 3.600 Zuschauern waren 400 aus Regensburg angereist. Es kam zu 5 Festnahmen. Angezeigt wurden Körperverletzung, das Tragen verfassungsfeindlicher Kennzeichen, Urkundenfälschung sowie ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Trotz des zeitgleichen sehr gut besuchten Tags der offenen Tür der Wacker Chemie kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Die Verkehrsteilnehmer nahmen das Verkehrs- und Parkkonzept der Stadt und des Veranstalters gut an.

Pressebericht Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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