Viele Kontrollen für Verkehrssicherheit

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Dorfen - Viel zu tun hatte die Polizei während der Verkehrssicherheitswoche. Es gab neben Handy- und Gurtverstößen auch Mängel an Schulbussen und Lastwagen zu beanstanden.

Die Polizeiinspektion Dorfen führte in der Zeit von 15.04.2013 bis 19.04.2013 eine Verkehrssicherheitswoche durch. Die Woche stand unter dem Motto „Schulwegsicherheit, Schulbussicherheit, Überwachung des Rad- sowie des Schwerverkehrs“. So wurden überwiegend zu Schulzeiten im Bereich von Schulwegen und Schulbushaltestellen Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen durchgeführt.

Bei den Geschwindigkeitskontrollen wurden 11.914 Fahrzeuge gemessen und 258 Verstöße festgestellt. Das schnellste Fahrzeug war mit 101 km/h statt der erlaubten 60 km/h im Bereich Hohenpoldig, B 15, unterwegs. Bei 345 Fahrzeugen, die einer Verkehrskontrolle unterzogen wurden, mussten 106 beanstandet werden. Es handelt sich um sieben Rotlichtverstöße, 40 Gurt-Verstöße, fünf mangelhaft bzw. ungesicherte Kinder, sieben Handy-Verstöße sowie 48 sonstige Verstöße.

Bei 73 kontrollierten Fahrradfahrern mussten 12 wegen geringfügiger Verstöße beanstandet werden. Bei zwei Fahrzeugführern wurde Alkohol am Steuer festgestellt. Von 28 überprüften Schulbussen hatten zwei geringfügige Ausrüstungsmängel. In diesem Zusammenhang wurde auch das Verhalten der Schüler beim Ein- und Aussteigen an den Bushaltestellen überwacht. Dank der ehrenamtlichen Bushelfer lief hier alles reibungslos.

Weiter wurden 36 inländische und neun ausländische Lkw kontrolliert. Hervorzuheben ist hier ein Langholz-Lkw aus dem Landkreis Passau, der am 16.04.2013, gegen 07.50 Uhr, in Dorfen, B 15, mit 53 Tonnen Gesamtgewicht statt der erlaubten 40 Tonnen den Berg an der Erdinger Straße hinunter fuhr. Bei dem Lkw waren auch vier Achslasten und die beiden Gesamtgewichte von Lkw und Nachläufer massiv überschritten.

Erwähnenswert ist hierzu auch: Am 19.04.2013, gegen 10.20 Uhr, wurde in Dorfen ein tschechischer Sattelzug kontrolliert, der mit 23 Tonnen Stahlseilen verteilt auf 31 Paletten, beladen war. Vier dieser Paletten waren völlig ungesichert, die anderen Paletten mangelhaft gesichert. Der Lkw durfte erst weiterfahren, nachdem er 14 Spanngurte nachgekauft und die Ladung ordnungsgemäß gesichert hatte.

Ohne Berücksichtigung der Geschwindigkeitskontrollen, die durch die Verkehrspolizeiinspektion Freising und die Autobahnpolizeistation Hohenbrunn durchgeführt wurden, fielen 212 Einsatzstunden an. Unterstützt wurde die PI Dorfen hierbei von Kräften des Einsatzzuges Erding und der Bereitschaftspolizei.

Pressemeldung Polizei Dorfen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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