Beim Abbiegen nicht aufgepasst: drei Verletzte

Heldenstein - Drei verletzte Unfallgegner und ein Unfallverursacher ohne den geringsten Kratzer - so die Bilanz eines Unfalls am späten Sonntagnachmittag.

Am 11. März gegen 17.45 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich München mit einem Pkw Mercedes mit M-Kennzeichen auf der Kreisstraße MÜ 21 aus Richtung Stefanskirchen kommend in Richtung Staatsstraße 2084 und wollte in diese nach links in Richtung Heldenstein einbiegen.

Nach eigenen Angaben blieb er an der Einmündung stehen und sah den Fahrbahnverlauf in beide Richtungen ein. Er sah auch von links und rechts je ein Fahrzeug kommen, war aber der Meinung, daß er gefahrlos in die Vorfahrtsstraße einfahren kann.

Die Erstmeldung mit Fotos

Ein 27-jähriger Opel-Fahrer aus dem Gemeindebereich Kraiburg, der aus der Sicht des Mercedesfahrers von rechts auf der Vorfahrtsstraße daherkam, bremste nach eigenen Angaben den Wagen auf die vorgeschriebenen 70 km/h ab, als plötzlich vor ihm der Mercedes in die Staatsstraße einbog. Um einen Zusammenstoß mit dem Mercedes und einem entgegenkommenden Pkw Mazda, gelenkt von einer 54-jährigen Frau aus dem Gemeindebereich Schwindegg, zu verhindern, wollte der Opel-Fahrer nach links in ein dortiges Feld fahren. Dies gelang ihm aber nicht und der Opel stieß frontal mit dem Mazda zusammen. Die Fahrerin und ihr 56-jähriger Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit einem Rettungsspreizer befreit werden. Mit Verdacht auf Wirbelverletzungen und diversen Brüchen mußten beide Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Opel-Fahrer erlitt Prellungen und einen Schock.

Zu einer Berührung mit dem Mercedes kam es durch den Opel und den Mazda nicht.

Sämtliche Fahrzeuginsassen in den unfallbeteiligten Fahrzeugen waren angeschnallt. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 25.000 Euro.

Zur Personenrettung, Absicherung der Unfallstelle und Verkehrsumleitung waren die Feuerwehren Heldenstein, Weidenbach, Rattenkirchen, Ampfing und Lauterbach mit diversen Fahrzeugen und Kräften eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete ein technisches und unfallanalytisches Gutachten an - der Kfz-Sachverständige war an der Unfallstelle.

Die Staatsstraße 2084 war für knapp 3 Stunden gesperrt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Mühldorf am Inn

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © fib/DG

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