Aller guten Dinge sind drei?

Rosenheim - Ein Mazedonier wurde von der Bundespolizei dreimal hintereinander bei der illegalen Einreise nach Deutschland erwischt.

Ob wirklich aller guten Dinge drei sind, dürfte sich ein mazedonischer Staatsangehöriger gefragt haben, der am Dienstag (13. Dezember) eine Haftanstalt von innen kennengelernt hat. Er war dreimal nacheinander auf der A 8 im Fahndungsnetz von Landes- und Bundespolizei hängen geblieben.

Der 40-Jährige reiste am Sonntag, Montag und Dienstag von Österreich nach Deutschland, obwohl er hierfür keine Erlaubnis hatte. Die Kölner Ausländerbehörde hatte gegen ihn ein Einreiseverbot verhängt, da sein Asylantrag vor Jahren abgelehnt und er ausgewiesen worden war. Mit den drei Fahrten nach Deutschland verstieß er jedes Mal gegen dieses Verbot. Er war als Insasse eines Reisebusses und als Mitfahrer in einem Pkw unterwegs, um nach eigenen Angaben Verwandte zu besuchen. Die Zivilfahnder nahmen ihn in allen drei Fällen fest und zeigten ihn wegen unerlaubter Einreise an, ehe er das Land wieder verlassen musste. Beim dritten Mal war es mit einer Strafanzeige allerdings nicht mehr getan.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann von Rosenheimer Bundespolizisten dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete bis zur Durchführung des Strafverfahrens die Inhaftierung des Mazedoniers an. Im Anschluss wird er voraussichtlich nach Österreich zurückgeschoben.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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