Dreizehn Festnahmen am Wochenende

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Rosenheim - Dreizehn unerlaubt eingereiste Personen haben Bundes- und Landespolizei am Wochenende zwischen Freilassing und Oberau verhaftet.

Bereits am Freitag kontrollierten Rosenheimer Bundespolizisten auf der A93, Höhe Oberaudorf eine ukrainische Staatsangehörige. Da die 24-Jährige keinen Pass vorweisen konnte, nahmen die Beamten die junge Dame vorläufig fest. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro, musste sie ihre Rückreise in die Ukraine antreten. Auf der B 2 bei Oberau beendeten Weilheimer Fahnder am Freitag die Reise eines Mannes aus Singapur.

Der 55-Jährige hatte zwar einen Pass, allerdings fehlte ihm ein Visum für den Aufenthalt in Deutschland. In seinem Fahrzeug fanden die Bundespolizisten außerdem eine sogenannte „Präzisionsschleuder mit Armauflage“, einen Dolch und ein Wurfmesser, jeweils mit beidseitig geschliffener Klinge. Da schon der Besitz solcher Waffen in Deutschland verboten ist, zeigten die Beamten den singapurischen Staatsangehörigen auch wegen seines Verstoßes gegen das Waffengesetz an. Er musste 600 Euro Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren zahlen. Am Sonntag nahmen Rosenheimer Schleierfahnder im Eurocity nach Rosenheim auf Höhe Kiefersfelden einen Mann aus Togo fest. Dieser hatte seinen Abschiebebescheid schon in der Tasche. Bereits vergangene Woche wurde er nach Italien abgeschoben. Nun versuchte er erneut, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei zeigte alle festgenommen Personen wegen unerlaubter Einreise an. Ein somalischer Staatsangehöriger konnte an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Die anderen warten in verschiedenen Haftanstalten auf ihre Zurückschiebungen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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