Drogenfahndung: "Kleinvieh macht auch Dreck"

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Rosenheim - Neben den großen Mengen gelingt den Fahndern der PI Fahndung Rosenheim nahezu täglich die Sicherstellung von Drogen aller Art, die zum Eigenverbrauch mitgeführt werden.

Im Zuge der Vernehmung zeigen sich insbesondere ausländische Konsumenten oft überrascht, dass sie sich wegen einer Straftat verantworten müssen.

Auf der Rückfahrt von einer "Vergnügungsfahrt" nach Amsterdam fanden die Fahnder sowohl in der Jackentasche wie auch unter dem Sitz eines Pkw versteckt 5 Gramm Marihuana. Den Einkauf wollte der 30-jährige Italiener zum Eigenverbrauch nach Italien mitnehmen.

Ein 30-jähriger Konditor aus Suhl wollte sich seinen Snowboardausflug nach Tirol mit 14 g Marihuana "versüßen".

Ein 25-jähriger Deutscher der als Saisonkraft im Service auf einer Hütte in Tirol arbeitete, brachte auf seiner Heimreise nach Mittelfranken 2 g Marihuana mit. Er hatte die Drogen in seiner Hosentasche, als er im Zug von Innsbruck kontrolliert wurde.

Eine 23-jährige Brandenburgerin war mit dem Zug Richtung Tirol unterwegs, um dort ihren Freund zu besuchen. Im Reisegepäck fanden die Fahnder zunächst in einem Socken 1,2 g Marihuana sowie in einer Zigarettenschachtel ein Tütchen mit 5,4 g Amphetaminen.

Von seinem Snowboardausflug nach Ischgl brachte ein 32-jähriger Slowake 1 g Amphetamine mit. Die dazu passende Spritze hatte er im Pkw versteckt. Da wie er sagte, Ischlg ein gefährliches Pflaster ist, hatte er zu seiner "Verteidigung" vorsorglich noch ein verbotenes Einhandmesser dabei.

Alle erwartet nun ein Strafverfahren wegen illegalen Besitzes von Drogen. Die ausländischen Beschuldigten mussten für das Strafverfahren eine Sicherheit hinterlegen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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