Dubiose Gewinnmitteilung an Verstorbene verschickt

Landkreis - Die Polizei warnt derzeit vor dubiosen Gewinnmittelungen im Zusammenhang mit Kaffeefahrten, welche aktuell ohne Poststempel in diverse Haushalte zugestellt werden.

Absender sind hier im Handelsregister nicht auffindbare Firmen mit angemieteten Postfachadressen. Die Dreistigkeit der Absender zeigte sich in einem Fall vom 12.11.11, bei dem eine bereits seit Jahren verstorbene Seniorin angeschrieben und aufgefordert wurde, ihre vermeintlich gewonnenen 1000 Euro bei einer Werbefahrt, mitsamt anderen Geschenken, in Empfang zu nehmen. Das entsprechende Schreiben wurde von dem mit Recht erbosten Enkel der Verstorbenen bei der Polizeiinspektion Rosenheim abgegeben.

Die Tipps der Polizei:

Grundsätzlich spricht nichts gegen die Teilnahme an einer Kaffeefahrt. Vorausgesetzt es handelt sich um einen seriösen Veranstalter, aber fühlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht ganz genau verstanden haben. Unterschriften sind nie „reine Formsache“.

Beachten Sie bei Verträgen auf Kaffeefahrten das Datum und die Unterschriften! Die Belehrung über Ihr Widerrufsrecht muss im Vertrag gesondert unterschrieben werden. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts. Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind. Und nicht vergessen: in der Regel haben Unternehmen nichts zu verschenken.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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