Einsatz für die Wasserburger Polizei

„Sterbender Schwan“ entpuppt sich als quietschende Dichtung

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Wasserburg - Am späten Nachmittag des Heiligabends hörte ein Spaziergänger Töne, die er einem in Notlange befindlichen Vogel zuordnete, der ofenbar im Stauwerkrechen gefangen war. Er alarmierte die Polizei:

Am späten Nachmittag des 24.12.2016, zu einer Zeit also, als sich die Menschen nach und nach zur Bescherung um ihre Christbäume versammelten, vernahm ein Spaziergänger am Innstauwerk in Wasserburg Töne, die er einem in Notlage befindlichen Vogel zuordnete. Seiner Vermutung nach war das Tier im Bereich des Stauwerkrechens in Gefangenschaft geraten und bekundete nun durch quietschende und stöhnende Klagelaute seine missliche Situation.

Was tun? Das arme Geschöpf seinem Schicksal überlassen, während man sich selbst zu Hause an der weihnachtlichen Glückseligkeit erfreut? Dies brachte der Tierfreund nicht über das Herz. Er verständigte die Polizei.

Auch die beiden eintreffenden Beamten ergriff angesichts des herzzerreißenden Wimmerns das Mitleid mit dem bedauernswerten Wesen. Man tippte nun auf eine Ente, die sich irgendwo im Bereich der Anlage verfangen haben musste.

Da man die genaue Stelle nicht lokalisieren konnte und das Betreten des Stauwerks durch eine versperrte Türe verhindert wurde, musste ein Verantwortlicher mit Schlüssel verständigt und vor Ort beordert werden. Nach kurzer Zeit eilten gleich zwei hilfsbereite Schlüsselträger herbei.

Gemeinsam begab man sich dann auf die Suche, mit dem festen Ziel vor Augen, das winselnde Tier von seinen Qualen zu befreien und staunte nicht schlecht, als man schließlich feststellte, dass die Klagelaute gar nicht tierischen Ursprungs waren.

Es handelte sich die undichte Gummidichtung einer Pumpe, die die Retter auf den Plan „gerufen“ hatte. Dem Gejammer wurde kurzerhand ein Ende bereitet: Das Gerät wurde abgestellt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa

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