Wer nicht hören will, muss ins Gefängnis!

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Bad Endorf - Scheinbar unbelehrbar lungerte ein 47-Jähriger trotz Hausverbots am Bahnhof herum. Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis - er muss jetzt ins Gefängnis: 

Die Bundespolizei hat einen offenbar unbelehrbaren Mann am Bahnhof in Bad Endorf festgenommen. Die Deutsche Bahn stellte am Mittwoch, 20. Februar Strafantrag gegen den 47-Jährigen. Wegen Hausfriedensbruchs muss er nun erst einmal einen Monat ins Gefängnis.

Mitarbeiter der DB-Sicherheit verständigten die Bundespolizei, weil sich ein „alter Bekannter“ erneut ohne Reiseabsichten am Bad Endorfer Bahnhof herumtrieb. Wegen früherer Unannehmlichkeiten hatte ihm die Bahn ein Hausverbot erteilt. An das wollte er sich aber ganz offensichtlich nicht halten. Noch bevor die Bundespolizisten den Strafantrag der Bahn wegen Hausfriedensbruchs entgegen nahmen, überprüften sie die Personalien des Mannes. Der Polizeicomputer offenbarte, dass der gebürtige Sachse von der Rosenheimer Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht hatte ihn zur Zahlung von 510 Euro, ersatzweise zu 30 Tagen Freiheitsentzug verurteilt – wegen Hausfriedensbruchs.

Der Verhaftete wurde zur Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim mitgenommen. Er war nicht in der Lage, die geforderte Summe selbst zu zahlen. Zunächst blieb er zuversichtlich, dass ihn ein Bekannter „auslösen“ würde. Doch der Bekannte konnte den Betrag nicht zur Verfügung stellen. Der 47-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt in Bernau eingeliefert. Wenn er seine Strafe „abgesessen“ haben wird, kommt wegen des jüngsten unbefugten Aufenthalts im Bahnhof voraussichtlich gleich das nächste Strafverfahren auf ihn zu.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspketion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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