Bahnhof Rosenheim: Endstation für zwei Afrikaner

Rosenheim - Zwei Afrikaner gaben gegenüber der Bundespolizei an, dass sie gern in Deutschland bleiben würden. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wurde daraus aber erst mal nichts.

Bundespolizisten unterzogen zwei Männer am Bahnsteig gegen Mitternacht einer Kontrolle. Offenbar waren die beiden kurz zuvor mit dem Zug aus Innsbruck angekommen. Da sie keine Papiere besaßen, war für sie in Rosenheim zunächst Endstation. Die Beamten nahmen sie wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise fest. Eigenen Angaben zufolge stammten sie ursprünglich aus Nigeria beziehungsweise Mali.

Sie äußerten die Absicht, in Deutschland leben und arbeiten zu wollen. Nach ersten Ermittlungen hatten sie jedoch bereits in anderen europäischen Ländern Asylanträge gestellt, der 24-Jährige aus Mali in Italien und der 26-jährige Nigerianer sogar in Österreich, Italien und der Schweiz.

Für ihre illegale Tour nach Deutschland kassierten die unerlaubt Eingereisten jeweils eine Strafanzeige. Sie werden das Land wieder verlassen müssen. Um ihre Zurückschiebung sicherzustellen, lieferten sie Beamte der Rosenheimer Bundespolizei auf richterliche Anordnung hin in eine Haftanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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