Betrüger gab sich als Finanzberater aus

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Mühldorf - Seit zwei Jahre treibt ein mutmaßlicher Betrüger sein Unwesen und steht nun im Verdacht, seine Opfer um mehr als 400.000 Euro Bargeld gebracht zu haben.

Die Ermittler der Kripo Mühldorf führten die gemeldeten Fälle zusammen, um ihn beweiskräftig vor Gericht zu bringen. Nun ist der Tatverdächtige abgetaucht.

Seit Juli 2010 sind die Beamten der Kriminalpolizeistation Mühldorf dem 41-jährigen Waldkraiburger auf der Schliche. Er war für eine österreichische Firma als Vertriebsdirektor unterwegs, um Photovoltaikanlagen und Finanzprodukte im südostbayerischen Raum zu verkaufen und gab sich gegenüber seinen Opfern als Finanzberater aus.

Dabei gelang es ihm offenbar, seinen „Kunden“ mit falschen Versprechungen und Lockangeboten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Seine Palette reichte von erfundenen Inkassoberechtigungen über Geldanleihen bis hin zu Vorschusszahlungen. Dabei stellte er beharrlich eine Rückzahlung mit hohen Zinsen oder die Anlieferung von Photovoltaikprodukten den Geschädigten in Aussicht und wog diese mit gefälschten Dokumenten in Sicherheit. Mit einem Repertoire an Vorwänden wusste der Mann, berechtigten Nachfragen seiner Opfer geschickt zu begegnen und diese hinzuhalten.

Erst als der vermeintliche Finanzberater nicht mehr erreichbar war, schwante den Geschädigten, einem Betrüger aufgesessen zu sein und wandten sich an die Polizei. Nun sucht die Polizei mit Haftbefehl nach dem Mann, der bereits früher wegen ähnlicher Vorwürfe aufgefallen war.

Pressemeldung POLIZEIPRÄSIDIUM OBERBAYERN SÜD

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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