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Hund beißt Reh tot

Haag - Erneuter Fall von Hundwilderei im Schachenwald westlich von Rosenberg: Ein Hund hat ein Reh gejagt und ihm den Rücken durchgebissen.

Das Reh blieb dann schwerstverletzt liegen und wurde gegen 17 Uhr von einer Spaziergängerin gefunden. Diese verständigte dann den zuständigen Jagdpächter und zeigte ihm anschließend den Fundort des Rehs, welches dann aber bereits verendet war.

Bereits im heurigen Frühjahr ereignete sich im selben Jagdrevier (Haag-Winden) ein ähnlicher Fall, in welchem einem Reh von einem wildernden Hund der Bauch aufgerissen und es angefressen wurde. Im vergangenen Jahr wurde ein Rehbock von Hunden gehetzt. Dies war ebenfalls von Spaziergängern beobachtet worden. Das Tier hat sich dann auf seiner Flucht zwischen im Wald liegenden Langhölzern verfangen und konnte nicht mehr weiter. Es wurde zwei Tage später vom Jagdpächter gefunden und musste ebenfalls erlegt werden.

Aus diesem Grund wird an die Hundehalter der dringende Appell gerichtet, dafür Vorsorge zu treffen, dass ihre Hunde nicht unbeaufsichtigt frei im Wald herumlaufen und Wildtiere jagen können. Insbesondere sollen Hunde bei Mitnahme in Waldgebieten angeleint werden, da sie in der Regel bei Auftauchen oder Sichtung von Wildtieren nicht mehr gehorchen und den Tieren nachjagen.

Die Gehorsamsbereitschaft ihrer Vierbeiner wird von den Hundehaltern zumeist weit überschätzt! Das freie Laufenlassen von Hunden in Waldgebieten ist überdies nach den Vorschriften des Bayerischen Jagdgesetzes verboten und kann bei Zuwiderhandlung mit einem Bußgeldbescheid bzw. mit Geldbuße geahndet werden.

Zudem sind die Jagdberechtigten auch berechtigt, einen wildernden Hund notfalls zu erschießen. Derart missliebigen Folgen können jedoch durch einfache Anleinung des Hundes im eigenen Interesse vermieden werden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Haag

Rubriklistenbild: © dpa

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