180 illegale Einreisende vor Rosenheim erfasst

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Rosenheim- Allein 44 illegale Einreisende wurden im EuroCity aus Verona erfasst und mussten in Rosenheim den Zug verlassen. Insgesamt wurden 180 Menschen ohne Papiere erwischt.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende rund 180 unerlaubt eingereiste Personen registriert. Allein in einem Zug aus Verona trafen Fahnder am Sonntag den 22. Februar auf über 40 Reisende, die nicht über die erforderlichen Papiere verfügten.

Die meisten der illegal Eingereisten, die in den vergangenen Tagen über den südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze in die Bundesrepublik gekommen waren, stammen aus Syrien, dem Kosovo, Afghanistan, Eritrea und Nigeria. Sonntagnacht mussten 44 Erwachsene und Minderjährige am Bahnhof in Rosenheim den EuroCity aus Verona verlassen. Keiner von ihnen hatte laut Bundespolizei die Dokumente dabei, die für den geplanten Aufenthalt in Deutschland notwendig gewesen wären. Mehrere von ihnen waren von den Bundespolizisten in Zugtoiletten gefunden worden. Dort hatten sie sich offenbar während der Zugfahrt von Italien nach Deutschland versteckt.

Von den über 180 unerlaubt Eingereisten, die von Landes- und Bundespolizei am Wochenende in Gewahrsam genommen wurden, konnte der Großteil an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden. Einige hatten nachweislich in anderen europäischen Ländern Asyl beantragt. Daher mussten sie das Land bereits wieder verlassen. Etwa zehn Minderjährige, die ohne Eltern oder Verwandte unterwegs waren, vertraute die Bundespolizei der Obhut des Jugendamtes an.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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